Techtextil
Internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe
Datum: 21.-24. April 2026
Ort: Frankfurt am Main (D)
Die sich stetig wandelnde Gesundheitslandschaft setzt nebst innovativen Versorgungsmodellen auch neue architektonische und organisatorische Massstäbe voraus. Das Kantonsspital Baden rüstet sich für die Zukunft und stellt neue Weichen in Form eines kostspieligen Neubaus.
Entweder du machst Dich zu einem Instrument des Wandels – oder du wirst von ihm überrollt.» Dieses Zitat des amerikanischen Topmanagers John Sculley dürfte sich die Direktion des Kantonsspitals Baden AG zu Herzen genommen haben, als diese erstmals einen baulichen Evolutionsschritt in Erwägung zog, welcher mit Investitionen in der Höhe von 450 Millionen Franken verbunden sein wird. Das Kantonsspital Baden (KSB) befasst sich allerdings bereits seit 2002 mit entsprechenden Erneuerungen. Unlängst wurde der fünfgeschossige Neubau, ein Kubus mit quadratischer Rundfläche und Lichthof, errichtet, um den steigenden Bedarf an ambulanten medizinischen Leistungen möglichst zeitnah anbieten zu können.
Doch damit nicht genug: Der seit den 70er-Jahren bestehende Altbau hätte zwar mit einer umfassenden Sanierung in baulicher und medizintechnischer Hinsicht durchaus erneuert werden können, dies allerdings ohne die alten Strukturen zu verändern. Auch wären die Kosten ebenso hoch ausgefallen wie jene eines Neubaus, und nicht zuletzt hätte der laufende Spitalbetrieb während der Renovationszeit mit entsprechenden Behinderungen rechnen müssen. «Deshalb haben wir uns für ein neues Gebäude mit volumetrischem Charakter entschieden, das 2021 bezugsbereit sein soll. Nach Bezug des Neubaus wird das alte KSB rückgebaut», sagt CEO Adrian Schmitter. Das deutsche Architekturbüro Nickl und Partner mit Zweigniederlassung in Zürich hat den Planungswettbewerb gewonnen und wird das ehrgeizige Projektgebäude der Zukunft mit Namen «Agnes», benannt nach der Königin von Ungarn, die 1349 der Stadt Baden ein Spital schenkte, umsetzen.
Effizienzpotenzial nutzen
Investitionen auf Kapitalmarkt beschaffen
Das Kantonsspital Baden braucht sich in finanzieller Hinsicht keine grossen Sorgen zu machen, denn die jährlich zur Verfügung stehenden Investitionssummen betragen durchschnittlich knapp 40 Millionen Franken. Trotzdem dürfte es nichts Gefährlicheres geben als ein ineffizientes Bauvorhaben.
Der Vorteil besteht mitunter auch darin, dass die Baufläche auf dem Gelände bereits besteht und kein zusätzlicher Platz notwendig ist, wodurch einige Komplikationen wegfallen. Nebst zahlreichen Neuerungen wie eHealth und Digitalisierung dürfte es indes schwierig sein, das Personal an die künftigen Herausforderungen heranzuführen, weil der ungewisse Blick in die Zukunft nicht selten auch mit Unsicherheiten verbunden ist. Ausführliche Bereinigungsgespräche spielen nach Ansicht von Adrian Schmitter deshalb eine zentrale Rolle, damit auch die Ideen des Personals aufgenommen werden können.
Die Entwicklungen zielen in Richtung prozessorientierte Organisation, die sich auf den Patienten und seine Bedürfnisse konzentriert. Das bedeutet auch, dass die gesamten Infrastrukturabläufe verändert werden. «Die einzelnen Funktionen der verschiedenen Berufsgruppen verändern sich in Bezug auf die gesamte Personalstruktur innerhalb eines Teams. Im Bereich der Pflege werden Tätigkeiten wie Hauswirtschaft, Hotellerie, Material- und Medikamentenbewirtschaftung sowie rein administrative Aufgaben konsequent an andere Berufsgruppen ausgelagert. Die Pflegefachpersonen arbeiten nahe am Patienten und verfügen über mehr Zeit für den eigentlichen Kernprozess», ergänzt Yvonne Biri, Leiterin Departement Pflege. Die derzeit laufenden aktuellen Pilotprojekte setzen mehr Verbindlichkeiten voraus als zuvor, da der Tagesablauf gemeinsam mit dem Patienten geplant wird, was laut den Spitalverantwortlichen dazu führt, dass sich dieser mehr eingebunden fühlt und umfassender informiert ist.
Transparenz im Fokus
Das neue sechsstöckige Gebäude soll die notwendigen Voraussetzungen hierfür schaffen, und auch die Zufahrt zum bestehenden Kubus sowie ein eigener Zugang zur Notfallstation werden gewährleistet. Auf drei Stockwerken befinden sich je vier Pflegestationen à maximal 32 Betten. Sämtliche Zimmer liegen an der Aussenfront, und in den lichtdurchfluteten Räumen mit Holzböden und Schreibtischen sind jeweils zwei Betten einander angeordnet. Den Mitarbeitenden stehen ebenfalls helle Räumlichkeiten zur Verfügung, die jedoch meist offen angelegt sind, was als Nachteil gesehen werden könnte.
Yvonne Biri: «Die aus den USA stammende Lean-Methodik bringt auch mit sich, dass wir über keine Stationsbüros mehr verfügen. Die Pflegenden sind mit ihren Wagen und Laptops in den Patientenzimmern unterwegs, die gesamte Pflegedokumentation erfolgt vor Ort und die entsprechenden Daten sind dadurch jederzeit verfügbar.» Stichwort Arbeitsräume: Die offenen Bereiche bieten künftig weniger Privatsphäre und dadurch eventuell mehr Konfliktpotenzial, die Adrian Schmitter aber auch als Chance betrachtet, allfällige Probleme direkt ansprechen und diskutieren zu können.
Der geplante Neubau beweist auch, dass sich die Spitäler immer mehr in Hotels verwandeln. Nicht nur der medizinische Aspekt, sondern auch die gesamte Betreuung sollen im Fokus stehen, und dazu gehören auch Ernährungsfragen sowie Ängste seitens der Patienten im Zusammenhang mit Spitalaufenthalten, die mittels angenehmem Ambiente ein Stück weit aufgefangen werden können. Die Finanzierung des ambitionierten Bauprojekts scheint auch weitgehend gesichert, denn die Gelder werden aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert. Die Spitaldirektion befindet sich zudem im Gespräch mit Partnern, darunter auch institutionellen Anlegern wie zum Beispiel Pensionskassen.
Adrian Schmitter: «Wer ein Spital bauen will, muss eine Ebitda-Marge von mindestens 10 Prozent vorweisen können, damit ein solches Vorhaben finanzierbar ist. Aber noch müssen wir zeigen, dass wir einen besseren Bau erstellen als das bereits bewährte alte Gebäude. Wenn wir von einem effizienten Spital sprechen, müssen wir auch technologische Entwicklungen berücksichtigen, die auch die Frage beinhalten, welche Rolle die Digitalisierung und der medizinische Fortschritt in Zukunft spielen und inwiefern der bauliche Aspekt davon betroffen ist.»
In kulinarischer Hinsicht denkt die Spitalleitung ausserdem darüber nach, auf den neuen Bettenstationen einige Kleinküchen zu errichten, welche für Privatpatienten spezielle Menüs liefern. Trotz zusätzlichen Angeboten und einem eigenständigen modernen Bau, sollen die drei Spitalgebäude (Kubus, Partnerhaus und Agnes) im Gesamtkonzept erkennbar bleiben, ganz im Sinne einer gesunden Balance zwischen Autonomie und Gemeinsamkeit.
Heime und Spitäler Ausgabe 2 Mai 2017
Internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe
Datum: 21.-24. April 2026
Ort: Frankfurt am Main (D)
Leitmesse für die Pflegewirtschaft
Datum: 21.-23. April 2026
Ort: Essen (D)
Europas führende Messe für Digital Health
Datum: 21.-23. April 2026
Ort: Berlin (D)
Führende Schweizer Fachtagung für die Lebensmittelbranche
Datum: 23. April 2026
Ort: Luzern (CH)
Fachtagung für Spitalingenieure
Datum: 24. April 2026
Ort: Baden (CH)
Fachmesse für den Pflegemarkt
Datum: 5.-7. Mai 2026
Ort: Stuttgart (D)
Kongress vom Berufsverband der diplomierten Pflegefachpersonen der Schweiz
Datum: 27.-28. Mai 2026
Ort: Bern (CH)
Internationale Fachmesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Datum: 11.-14. Mai 2026
Ort: Mailand (I)
Veranstaltung für aktuelle Themen und Herausforderungen im Gesundheitswesen
Datum: Mai 2026
Ort: St. Gallen (CH)
Fachmesse für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Datum: 20.-21. Mai 2026
Ort: Zürich (CH)
Weiterbildungs-Symposium
Datum: 22. Mai 2026
Ort: Bern (CH)
Messe für die neuesten Entwicklungen und Trends in der Gesundheitsbranche
Datum: 30. Mai 2026
Ort: Basel (CH)
Plattform für den Wissensaustausch in der Pflegewelt
Datum: 9. Juni 2026
Ort: Aarau (CH)
Fachmesse 2. Säule sowie ein Vorsorge-Symposium
Datum: 10.-11. Juni 2026
Ort: Zürich (CH)
Kongress mit technologie- und marktrelevante Themen aus der Medizintechnik- und Gesundheitsbranche
Datum: 15.-18. Juni 2026
Ort: Berlin (D)
Konferenz und Plattform für die digitalen Transformation des Gesundheitswesens
Datum: 15.-16. Juni 2026
Ort: Zürich (CH)
Konferenz für Innovationen und Lösungen im Bereich der Standardisierung, Identifikation und Geschäftsprozesse
Datum: 18. Juni 2026
Ort: Bern (CH)
Fachkonferenz - Das Pflegeheim der Zukunft
Datum: 25.-26. Juni 2026
Ort: Hasliberg (CH)
Schweizer Fachmesse für industrielle Instandhaltung und Facility Management
Datum: 26.-27. August 2026
Ort: Zürich (CH)
Fachmesse für Industrieautomation
Datum: 26.-27. August 2026
Ort: Zürich (CH)
Konferenz zum Thema Spitalbau und Betrieb
Datum: 9. September 2026
Ort: Basel (CH)
Fachveranstaltung zu aktuellen Themen und Trends in Management, Führung und Leadership
Datum: 15. September 2026
Ort: Olten (CH)
Schweizermeisterschaft der Spital-, Heim-, Gemeinschafts- und Systemgastronomie
Datum: 19. September 2026
Ort: Rothenburg (CH)
Internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege
Datum: 23.-26. September 2026
Ort: Düsseldorf (D)
Austausch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Personalmanagement im Gesundheitsbereich
Datum: Oktober 2026
Ort: Zürich (CH)
Health 2.026
Datum: Oktober 2026
Ort: Rüschlikon (CH)
Weltleitmesse der Kältetechnik
Datum: 13.-15. Oktober 2026
Ort: Nürnberg (D)
Internationale Fachmesse für den Schweizer Gesundheitssektor
Datum: 20.-22. Oktober 2026
Ort: Zürich (CH)
Fachveranstaltung, die sich auf die neuesten Trends, Herausforderungen und Best Practices im Bereich Kommunikation im Gesundheitswesen
Datum: 29. Oktober 2026
Ort: Zürich (CH)
Fachmesse für die Gastronomie- und Hotelleriebranche
Datum: 25.-28. Oktober 2026
Ort: Luzern (CH)
Fachveranstaltung, die sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzt
Datum: 11. November 2026
Ort: St.Gallen (CH)
Fachveranstaltung für innovative Technologien für ältere Menschen
Datum: 12. November 2026
Ort: Zürich (CH)
Kongress im Bereich Leadership und Management in der Pflege
Datum: 20. November 2026
Ort: Bern (CH)
Weltweit führende Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien
Datum: 12.-15. Januar 2027
Ort: Frankfurt am Main (D)
Schweizer Fachmesse für Verpackungslösungen und -technologien
Datum: 27.-28. Januar 2027
Ort: Zürich (CH)
Fachmesse für Intralogistik, Distribution, Transport und E-Logistik in der Schweiz
Datum: 27.-28. Januar 2027
Ort: Zürich (CH)
Nationale Handelstage für Schweizer Käse
Datum: 8.-9. Februar 2027
Ort: Aarau (CH)
Fachmesse zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens, Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung
Datum: 12.-13. März 2027
Ort: Luzern (CH)
Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Datum: 23.-26. März 2027
Ort: Köln (D)
Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung
Datum: 11.-14. Mai 2027
Ort: Stuttgart (D)
Internationale Leitmesse für Reinigung und Hygiene
Datum: 21.-24. September 2027
Ort: Berlin (D)
Weltweite Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie/Ausser-Haus-Markt
Datum: 9.-13. Oktober 2027
Ort: Köln (D)
Weltleitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten
Datum: 19.-22. Okotber 2027
Ort: Düsseldorf (D)
Veranstaltungs zum Thema Sicherheit mit Fokus auf der Integration von Sicherheitsmassnahmen
Datum: 27. November 2025
Ort: Basel (CH)
Weltweit führende Fachmesse für die Textilpflegebranche
Datum: 8.-11. November 2028
Ort: Frankfurt am Main (D)