Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die FH Graubünden (FHGR) gehen eine neue Kooperation ein und bieten gemeinsam das Bachelorstudium in Pflege FH an. So tragen die beiden Hochschulen dazu bei, die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung aktiv voranzutreiben.
Das Bachelorstudium in Pflege ermöglicht angehenden Pflegefachpersonen FH, den Gesundheitssektor unter anderem in Graubünden praxisnah kennenzulernen und in verschiedenen Einrichtungen ein regionales Netzwerk aufzubauen. «Studierende, die das FHGR-ZHAW-Modell wählen, sind an der ZHAW immatrikuliert. Ihre Praxiseinsätze werden sie in Institutionen des Kantons Graubünden absolvieren», sagt Dr. Irène Ris, Studiengangleitung und Dozentin BSc Pflege an der ZHAW.
Laut dem Rektor der FH Graubünden, Prof. Dr. Gian-Paolo Curcio, ist die Ausbildung qualifizierter Pflegefachpersonen für den Kanton Graubünden und die gesamte Südostschweiz von grosser Relevanz. «Mit dem Bachelorstudium in Pflege als Kooperationsstudiengang mit einer ausgewiesenen Partnerin reagieren wir auf die hohe Nachfrage nach Fachkräften in der Region.»
Alle Vorteile kombiniert
Das ZHAW-Departement Gesundheit vermittelt das wissenschaftlich fundierte Wissen, um Prozesse zu analysieren, Konzepte evidenzbasiert zu entwickeln und Lösungen umzusetzen, während die FH Graubünden mit ihrem Netzwerk den Studierenden bei der Suche nach Praktika-Plätzen im Kanton Graubünden Hand bietet.
Die Studierenden können gewisse Lerneinheiten im Selbststudium ortsunabhängig und alle Praktika in Graubünden absolvieren. «Wir verbinden damit unser bewährtes Curriculum mit dem lokalen Bedarf. So profitieren die Studierenden von der Expertise der ZHAW und gleichzeitig von einer starken regionalen Verankerung», sagt Dr. Irène Ris, Studiengangleiterin an der ZHAW, und ergänzt: «Die Ausweitung unseres Angebots in die Südostschweiz hat damit keine Konsequenzen für andere Kantone.» Studierende mit Wohnsitz Graubünden erhalten aufgrund der Pflegeinitiative des Kantons Graubünden finanzielle Unterstützung.