Das Kantonsspital Aarau ist ein führendes Zentrumsspital in der Schweiz. Mit rund 5000 Mitarbeitenden an den Standorten Aarau, Lenzburg und Frick ist das Spital 24/7 für Patientinnen und Patienten da. Das medizinische Angebot reicht von der Grundversorgung bis hin zur hochspezialisierten Medizin.
Mitarbeitende, die im Schichtbetrieb, nachts und am Wochenende arbeiten, sorgen dafür, dass Gesundheitsunternehmen wie das KSA die medizinische Grundversorgung rund um die Uhr garantieren können. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist ein generationen- und berufsgruppenübergreifendes Bedürfnis – auch für Mitarbeitende des Spitals.
Die KSA-Pflege
Die Pflege ist die meistvertretene Berufsgruppe des Spitals. Sie trägt gemeinsam mit dem Arztdienst massgebend dazu bei, dass unsere Patientinnen und Patienten eine professionelle und patientenorientierte medizinische Versorgung erhalten. Unsere Pflegenden arbeiten auf den Betten- und Intensivstationen, auf den Notfallstationen, in den Operationssälen, in Spezialgebieten und in den Ambulatorien.
Das Bedürfnis nach Flexibilisierung der Arbeitszeit
Die Generation Z unterstreicht wie keine andere Generation zuvor, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl und für den Verbleib im Unternehmen darstellt. Dieses Bedürfnis gewinnt über alle Generationen hinweg an Relevanz.
Für viele Mitarbeitende ist es heute entscheidend, dass sie die eigene Dienstplanung mitbestimmen können – unabhängig davon, ob sie familiären Verpflichtungen nachkommen müssen oder nicht. Freizeit und Erholung sind gleichermassen wichtig für alle. Hinzu kommt, dass sich im Laufe des Berufslebens die individuellen Bedürfnisse und die Einstellung zu unregelmässigen Arbeitszeiten verändern können. Unternehmen, die diese Bedürfnisse verstehen, regeln und im Arbeitsalltag berücksichtigen, gelten als Employer of Choice.
Die Personaleinsatzplanung
Die Personaleinsatzplanung der KSA-Pflege wird primär mit eigenen personellen Ressourcen sichergestellt. Personalausfälle und Personalengpässe werden zeitnah mit den spitalinternen Pflegepoollösungen gedeckt. Der Einsatz von externem Temporärpersonal kommt lediglich in Ausnahmesituationen zum Tragen.
Ein Zukunftsblick ins Jahr 2030
Die flexible Arbeitszeitgestaltung bleibt auch in den kommenden Jahren eine wichtige Voraussetzung bei der Arbeitgeberwahl. Folgende Massnahmen und Modelle, die schon heute im Einsatz sind, werden weiterhin wichtig bleiben:
❱ Der Pflegepool besteht aus Mitarbeitenden in der Pflege, die abteilungs- oder bereichsübergreifend über mehrere Pflegestationen hinweg arbeiten. Ihre Einsätze variieren zeitlich, fachlich und je nach Beschäftigungsgrad und dienen primär als Ausfallmanagement bei kurzfristigen Personalausfällen; sie werden mit Zulagen für kurzfristige und ungeplante Springereinsätze honoriert.
❱ Die teilautonome Dienstplanung ist ein zentrales Bedürfnis in Unternehmen im Schichtbetrieb. Sie kombiniert die vorgegebene Planung seitens Disposition und Führung mit der Selbstplanung der Mitarbeitenden, wird primär durch die Stationsleitung und die zuständige Dispositionsverantwortliche bzw. den zuständigen Dispositionsverantwortlichen umgesetzt und ermöglicht es, Dienstfrei-Wünsche, Ferien und geplante Abwesenheiten optimal mit den Dienstplänen abzustimmen.
❱ Das Teilzeitpensum und generell die variable Anpassung der Beschäftigungsgrade sind schon heute bewährte Vertragsverhältnisse von Pflegemitarbeitenden.
❱ Der Bezug eines unbezahlten Urlaubs ist die beste Möglichkeit für eine längere Auszeit; eine neuere, kurzfristigere Form davon ist der Kauf zusätzlicher Ferientage.
❱ Das KSA-Superflex ermöglicht die kurzfristige Übernahme zusätzlicher Dienste: Wird ein Dienst spontan angenommen, wird je nach Flexibilitätsgrad eine entsprechende Zulage ausgerichtet.