Gastia
Die Fach- und Erlebnismesse für Gastfreundschaft
Datum: 23.-25. März 2025
Ort: St.Gallen (CH)
Einige Monate nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative liegen erste Vorstellungen zu Auswirkungen und Umsetzungswegen vor. Vom Volksentscheid betroffen sind auch die Pflegeberufe, wo ein Fachkräftemangel droht. Wichtig ist die Steigerung der Ausbildung in der Schweiz. Die Neuerungen in der Berufsbildung zeigen bereits erste positive Auswirkungen.
Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit wurden viele Stellen mit gut ausgebildeten Personen besetzt, namentlich aus Deutschland, Holland und weiteren EU-Ländern mit hohem Bildungsniveau. Unabhängig von der weiteren Entwicklung der Personenfreizügigkeit-Regelungen Schweiz-EU rücken die aktuelle Situation und die Zukunftsperspektiven der Gesundheitsberufe in den Fokus.
Seit Jahren warnen Experten wie Rudolf Strahm davor, die universitäre und berufliche Ausbildung im Gesundheitsbereich zu vernachlässigen und durch «Fachkräfte-Import» zu kompensieren. Im Vorfeld der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative wurde der Mangel an Fachkräften als wichtigstes Argument für die Personenfreizügigkeit ins Feld geführt. Was geschieht jetzt in dieser zentralen Frage?
Zuteilung von Kontingenten
Nach Einschätzung von Strahm sind «diese Lücken hausgemacht und auf das Laisser-faire des Wirtschafts- und Bildungsdepartements in der Berufsbildung zurückzuführen.»
Strahm verweist auf die 4500 Jugendlichen, die 2013 eine Lehrstelle im Gesundheits- oder Betreuungsbereich suchten und laut Lehrstellenbarometer nicht fündig wurden. Strahm anerkennt die grossen Anstrengungen der letzten Jahre um dies zu verbessern. Trotzdem sei in Zukunft mehr nötig: «Die Zuteilung von Kontingenten für ausländisches Personal soll an eine Ausbildungspflicht im Inland gebunden werden. Ein Vorschlag: Die Spitäler müssen 8 Ausbildungsplätze pro 100 Beschäftigte anbieten, wenn sie Fachkräfte im Ausland rekrutieren.»
Bei der Förderung der vielzitierten «Ehrgeiz- Schweiz» vermisst Strahm die gezielte Förderung der einheimischen Köpfe und Talente, auch dabei gut qualifizierte über 50-Jährige in den Arbeitsmarkt zurückbringen. Die längst fällige Aufwertung der schweizerischen Diplomabschlüsse wird zur gerechteren Titelbewertung führen. «In manchen nicht akademischen Abschlüssen der höheren Berufsbildung in der Schweiz steckt mehr Fachkompetenz als in den akademischen Titeln, welche die Massenuniversitäten unserer Nachbarländer vergeben», so Strahm.
Eine Reihe der Forderungen Strahms sind mittlerweile bereits umgesetzt oder zumindest im Aufbau. Die verbindlichen Ausbildungsverpflichtungen haben einige Kantone (BE/AG) bereits umgesetzt, in weiteren steht die Einführung dieser Lenkungsmassnahmen bevor.
Positive Dynamik, grosse Herausforderungen
Die Gesundheitsberufe wurden 2004 mit Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes in die Regelungskompetenz des Bundes übergeführt. Heute sind die Pflegeberufe in der schweizerischen Bildungssystematik gut positioniert. Entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes bestehen Angebote auf verschiedenen Bildungsstufen. Sie ermöglichen Jugendlichen sowie Quereinsteigern den Zugang zu einer Berufstätigkeit in der Pflege und eröffnen vielfältige Entwicklungsperspektiven. Die Zahl der Eintritte in eine Pflegeausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe nimmt denn auch tatsächlich von Jahr zu Jahr zu. Der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit «OdASanté» liegen Hochrechnungen vor, wonach im Sommer 2014 die Zahl der Neueintritte die 8700er Marke überstiegen haben könnte. Verglichen mit den 3489 Eintritten im 2006 entspräche dies einem Zuwachs um das zweiein halbfache.
«Ein breit gefächertes Massnahmenpaket hat dazu geführt, dass die Versorgungssicherheit und das öffentliche Interesse gegenüber den Gesundheitsberufen gesteigert werden konnte», sagt Urs Sieber, Geschäftsführer von OdASanté. «Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen haben wir neue Berufe geschaffen, bestehende optimiert, das Berufsmarketing ausgebaut und die Informationspolitik verstärkt. Die vorliegenden Zahlen belegen es: Die Anstrengungen haben sich gelohnt.»
Massnahmen zeigen Praxiswirkung
Romy Geisser, Geschäftsführerin von «OdA Gesundheit beider Basel», zieht eine positive Zwischenbilanz: «Das neue Bildungssystem hat sich bewährt .» Ein sehr beliebter Beruf ist laut Geisser der Ausbildungsgang «Fachfrau/Fachmann Gesundheit » (FAGE) genannt, an dritter Stelle der hundert meist gewählten Berufen. Auch in der besonderen Situation in der grenznahen Nordwestschweiz sieht die Entwicklung positiv aus. «Die Lehrstellen können hier regional in Basel besetzt werden», erklärt Geisser. In der Tertiärstufe (Pflegediplom HF und FH) sei es jedoch schwieriger, alle Studienplätze mit geeigneten Bewerbenden zu besetzen, bedingt durch die höhere Einstiegsstufe beziehungsweise höhere Anforderungen an die Vorbildung. «Regional konnten wir in Baselland und Basel-Stadt bis 2013 die Studienplätze HF besetzen – dank der Tatsache, dass genügend Fachfrauen und Fachmänner mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis nach ihrem Lehrabschluss eine weiterführende Ausbildung zum Pflegediplom machen.» In der Summe bewirken alle diese Massnahmen eine steigende Attraktivität der Gesundheitsberufe. Bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels spielen Bildungsangebot wie auch die Arbeitsbedingungen eine wesentliche Rolle. Die Kantone und die Organisationen der Arbeitswelt sind deshalb gefordert, die Attraktivität der Pflegeberufe zu fördern.
Eine falsche Illusion
Die demografischen Entwicklung stellt die Gesundheitsbranche vor weitere Herausforderungen: Die sinkenden Zahlen der Schulabgänger im Berufswahlalter bei gleichzeitigem Mehrbedarf an Pflegeleistungen. Romy Geisser dazu: «Dies ist für ländliche und städtische Gebiete gleich.» Bezüglich «Nachwuchssicherung» wurde vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation auch ein nationaler Masterplan Pflegeberufe festgelegt. Mehr und gut qualifiziertes Gesundheitspersonal: Dies hält der Bundesrat als Ziel in seinen gesundheitspolitischen Prioritäten Gesundheit 2020 fest. Mit dem Monitoring «Nachwuchsbedarf und ausländische Fachkräfte» wird unter Führung für die kantonalen Versorgungsplanungen und die bedarfsgerechte Steuerung der Ausbildung geschaffen. Bei allen Anstrengungen und positiven Entwicklungen bei der inländischen Ausbildung bleibt eines klar: Die Schweiz wird den Bedarf an Pflegefachpersonal auch künftig nicht vollständig mit in der Schweiz ausgebildetem Personal abdecken können. In Zukunft wird sich diese Situation nur schon aus demographischen Gründen auf jeden Fall noch verstärken. Die Gesundheitsbranche und damit die ganze Gesellschaft ist in hohem Mass auf eine einvernehmliche Kooperationen namentlich mit der EU angewiesen.
Die Fach- und Erlebnismesse für Gastfreundschaft
Datum: 23.-25. März 2025
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Die TGL sind die führende nationale Plattform für Trends und Perspektiven im Gesundheitswesen.
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Pusher der Digitalisierung im Gesundheitswesen
Datum: 27. - 28. März 2025
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Transfoming Industry Togheter
Datum: 31. März-04. April 2025
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Datum: 07. April 2025
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Leitmesse für die Pflegewirtschaft
Datum: 08.-10. April 2025
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Datum: 08.-10. April 2025
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Die führende schweizerische Lebensmittelfachtagung von bio.inspecta und SQS
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Ort: Luzern (CH)
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Datum: 26.-27. Juni 2025
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Datum: 09.-10. September 2025
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Datum: 09.-10. September 2025
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Datum: 23.-25. September 2025
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Datum: 26.-27. November 2025
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Datum: 20.-23. Januar 2026
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Datum: 05.-07. Mai 2026
Ort: Stuttgart (D)
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Ort: Düsseldorf (D)
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Datum: 20.-21. Mai 2026
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Datum: 18.-21. Oktober 2026
Ort: Luzern (CH)
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Datum: 17.-21. Oktober 2026
Ort: Paris (F)
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Datum: 23.-26. November 2026
Ort: Paris (F)
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Datum: 14.-18. Juni 2027
Ort: Frankfurt am Main (D)
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Ort: Düsseldorf (D)