Procurement + Start-ups + USZ + DNA-Sequenzierung + Optimale Verpflegungsprozesse + Epigenetik + Superfoods


Die Einführung des papierlosen Materialmanagements im Spital Region Oberaargau (SRO) in Langenthal ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass innovative Ideen auch in kleineren Spitälern entwickelt werden können. Dahinter steckt ein kluger Kopf: Roger Giger, Leiter Einkauf, Logistik und Medizintechnik, hat das Projekt initiiert und mit seinem Team umgesetzt. Im Interview (Seite 8) erläutert er uns die Details. Eines der grössten Spitäler in der Schweiz, das Universitätsspital Zürich (USZ) ist im Umbau. Im sprichwörtlichen Baubereich – Stichworte sind hier «The Circle» und «Das neue USZ» – und durch die rasanten Entwicklungen der DNA-Sequenzierung. Was das für die Organisation und für Patienten bedeutet, erläutern uns Prof. Gregor Zünd, CEO des USZ und Prof. Holger Moch, Chef der Pathologie, in unserem Dossier im Doppelinterview (Seite 18).

Auch in dieser Ausgabe stellen wir Ihnen wieder eine Auswahl von Start-ups vor. Beispielsweise hat myo eine App entwickelt, bei der Pflegende mit den Angehörigen ihrer Gäste sicher kommunizieren können. Die Nutzung der App stärkt nicht nur die Bindung zwischen Gästen und Angehörigen, sondern macht auch die wertvolle Arbeit der Pflegenden viel sichtbarer (Seite 36).

opiniooon hingegen bietet umfangreiche Tools und Analysen zur Messung der Zufriedenheit von Patienten und Gästen. Etwas, was in einem modernen Betrieb unverzichtbar ist, um sich ständig zu verbessern (Seite 34).

Im Foodbereich nimmt sich unser Autor Dr. Guido Böhler die Superfoods vor und Frank Forster zieht im letzten Teil seiner Serie über optimale Verpflegungsprozesse Bilanz. 3047 Stunden pro Jahr konnten durch die neuen Prozesse in seinem Praxisbeispiel eingespart werden. Bei verbesserter Qualität.

Neuste Erkenntnisse aus der Altersforschung gewinnen wir aus dem Gespräch mit Prof. Heike Bischoff-Ferrari. Unglaubliche 53 Prozent sinkt das Alzheimer-Risiko bei einer vernünftigen Ernährung. Was man genau essen muss und was man besser meiden sollte, haben wir zusammengetragen (Seite 52).

Viel Spass bei der Lektüre. Schreiben Sie mir, was Ihnen nicht gefällt, was Ihnen gefällt oder welche Themen Sie sich wünschen. Positive Mails werden zuerst gelesen. Herzlichst,

Florian Fels
Chefredaktor
florian.fels@heimeundspitaeler.ch



HEIME & SPITÄLER 2 MAI 2019